Adam Laloum

Klavier

Adam Laloum zählt zu den international herausragenden französischen Pianisten: 2009 gewann er den bedeutenden Clara-Haskil-Wettbewerb. 2017 wurde er bei den gewichtigen „Victoires de la Musique“ in Paris im Rahmen einer live ausgestrahlten Fernsehgala als „Instrumentalist des Jahres“ ausgezeichnet. Kürzlich unterschrieb Adam Laloum einen langfristigen Exklusivvertrag bei Sony Classical International. Die erste CD dieser neuen Zusammenarbeit erschien im Frühjahr 2018. In Deutschland debütierte er zuletzt beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin unter Nicholas Collon in der Berliner Philharmonie. „Der Tagesspiegel“ registrierte dabei „einen staunenswerten Solisten, der sich ganz in den Orchesterklang einhören und mit feinsten Schattierungen spielen kann, ohne dabei seine klare Diktion zu verlieren.“

 

 

 

Biografie

Adam Laloum zählt zu den international herausragenden französischen Pianisten: 2009 gewann er den bedeutenden Clara-Haskil-Wettbewerb. 2017 wurde er bei den gewichtigen „Victoires de la Musique“ in Paris im Rahmen einer live ausgestrahlten Fernsehgala als „Instrumentalist des Jahres“ ausgezeichnet. Kürzlich unterschrieb Adam Laloum einen langfristigen Exklusivvertrag bei Sony Classical International. Die erste CD dieser neuen Zusammenarbeit erschien im Frühjahr 2018.  

Adam Laloum wurde 1987 geboren. Er begann seine musikalische Ausbildung am Konservatorium seiner Heimatstadt Toulouse und setzte sie 2002 bei Michel Béroff am Conservatoire de Paris fort. Weitere Studien führten ihn ans Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Lyon. Schließlich nahm er Unterricht bei Evgeni Koroljov in Hamburg.  

Adam Laloum trat in den vergangenen Spielzeiten mit zahlreichen Spitzenorchestern auf, darunter das Mariinsky Orchester unter Valery Gergiev, das Verbier Festival Orchester unter Charles Dutoit, das Orchestre Philharmonique de Radio France unter Sir Roger Norrington, das Orchestre de Paris unter Cornelius Meister, das Orchestre du Capitole de Toulouse unter Tugan Sokhiev, das Orchestre National d’Ile de France unter Ion Marin, das Orchestre National de Lille unter Jean-Claude Casadesus, das Orchestre Philharmonique de Strasbourg unter Jesús López Cobos, das Orchestre National de Lyon unter Gabor Takacs-Nagy, das Orchestre Philharmonique de Monte Carlo unter Alain Altinoglu und das Orchestre de Chambre de Lausanne unter Joshua Weilerstein.

In Deutschland debütierte er zuletzt beim Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR unter Nicholas Milton und beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin unter Nicholas Collon in der Berliner Philharmonie. „Der Tagesspiegel“ registrierte dabei „einen staunenswerten Solisten, der sich ganz in den Orchesterklang einhören und mit feinsten Schattierungen spielen kann, ohne dabei seine klare Diktion zu verlieren.“

Klavierabende gab Adam Laloum bereits am Pariser Théâtre des Champs-Elysées, in der Londoner Wigmore Hall, im Brüsseler Palais des Beaux-Arts und in der Zürcher Tonhalle. Zu den Festivals, bei denen er gastierte, zählen das Verbier Festival, das Lucerne Festival, das Festival de la Roque d’Anthéron, das Festival Piano aux Jacobins, das Festival de Colmar und die Folles Journées de Nantes.

In Deutschland gab er Klavierabende bereits beim Klavier-Festival Ruhr, beim Rheingau Musik Festival, bei den Schwetzinger SWR Festspielen, bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, beim Kissinger Sommer und im Münchner Herkulessaal. „Die Süddeutsche Zeitung“ kommentierte dazu: „Laloums Interpretation ist in jedem Augenblick interessant und substanziell – in den ernsten Momenten, in der prägnanten Rhythmik, in der hellen, zarten Melodik.“    

Adam Laloum ist ein leidenschaftlicher Kammermusiker. 2014 gründete er mit der Geigerin Mi-sa Yang und dem Cellisten Victor Julien-Laferrière das Trio Les Esprits. Das Ensemble debütierte u.a. bereits im Pariser Théâtre des Champs-Elysées und nimmt zukünftig ebenfalls exklusiv für Sony Classical International auf.

Adam Laloum ist Künstlerischer Leiter des Festivals „Les Pages Musicales de Lagrasse“, das er 2015 ins Leben rief und das sich ganz dem Kammermusikrepertoire widmet.  

Vertretung in Deutschland