Boris Giltburg

Klavier

Mit einem erstaunlichen Maß an musikalischer Tiefe, faszinierender Persönlichkeit und intensiver Durchdringung der Musik, der er nachspürt, hat der junge israelische Pianist Boris Giltburg in den letzten Jahren weltweit und kontinuierlich die Aufmerksamkeit eines immer weiter wachsenden Publikums auf sich gezogen. 2013 gewann er den Internationalen Königin-Elisabeth-Wettbewerb in Brüssel. Längst spielt er mit renommierten Klangkörpern wie dem London Philharmonic Orchestra, dem Philharmonia Orchestra, dem Israel Philharmonic Orchestra oder dem NHK Symphony Orchestra. Was deutsche Klangkörper betrifft, steht nach Auftritten mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem hr-Sinfonieorchester und der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen unter Paavo Järvi in der Saison 2018/19 sein Debüt mit dem WDR Sinfonieorchester Köln unter Jukka-Pekka Saraste bevor. 

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Biografie

Mit einem erstaunlichen Maß an musikalischer Tiefe, faszinierender Persönlichkeit und intensiver Durchdringung der Musik, der er nachspürt, hat der junge israelische Pianist Boris Giltburg in den letzten Jahren weltweit und kontinuierlich die Aufmerksamkeit eines immer weiter wachsenden Publikums auf sich gezogen. 2013 gewann er den Internationalen Königin-Elisabeth-Wettbewerb in Brüssel. Längst spielt er mit renommierten Klangkörpern wie dem London Philharmonic Orchestra, dem Philharmonia Orchestra, dem Israel Philharmonic Orchestra oder dem NHK Symphony Orchestra. Boris Giltburg wurde 1984 in Moskau geboren. Mit fünf Jahren erhielt er ersten Klavierunterricht bei seiner Mutter. Von Kindheit an lebt er in Tel Aviv, wo er bei Arie Vardi studiert hat.

Boris Giltburg trat mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin in der Berliner Philharmonie auf, desweiteren mit dem hr-Sinfonieorchester, der Deutschen Radio Philharmonie, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem Baltimore Symphony Orchestra, dem Seattle Symphony Orchestra, dem City of Birmingham Symphony Orchestra, dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, dem Royal Scottish National Orchestra, dem Rotterdam Philharmonic Orchestra, dem Swedish und Danish Radio Symphony sowie dem Prague Symphony Orchestra. Seit seinem herausragenden ersten Engagement beim Philharmonia Orchestra 2007 ist Boris Giltburg jedes Jahr zu Gast in der Londoner Royal Festival Hall, debütierte 2010 mit dem BBC Scottish Symphony Orchestra bei den BBC Proms und spielte in der Saison 2011/12 erstmalig mit dem London Philharmonic Orchestra. Mit dem Orchestre National du Capitole de Toulouse unter Tugan Sokhiev gab er 2012/13 mehrere Konzerte in Deutschland. Was deutsche Klangkörper betrifft, steht in der Saison 2018/19 u.a. sein Debüt mit dem WDR Sinfonieorchester Köln unter Jukka-Pekka Saraste bevor.

Bereits als Teenager ging er mit dem Israel Chamber Orchestra auf USA-Tournee. 2007 gastierte er im Rahmen eines Engagements beim Indianapolis Symphony Orchestra erstmals bei einem nordamerikanischen Orchester. Aus einer musikalischen Begegnung mit Zubin Mehta resultierte sein Debüt beim Israel Philharmonic Orchestra im Februar 2005, mit dem er – neben den anderen führenden Orchestern und Konzertreihen Israels – seither regelmäßig auftritt. Ebenfalls 2005 war er erstmalig in Tokio zu Gast. Durch China tourte er 2007 und spielte 2010 mit dem Hong Kong Philharmonic Orchestra. Seit 2002 ist er auch mehrfach zu Gast in Südamerika gewesen.

Boris Giltburg arbeitet regelmäßig mit Dirigenten wie Christoph von Dohnanyi, Neeme und Paavo Järvi, Jukka-Pekka Saraste, Vasiliy Petrenko, Lahav Shani, Nicholas Collon und Omer Meir Wellber zusammen, um nur einige zu nennen.

Zahlreiche Klavierabende weltweit führten ihn u.a. in die Hamburger Elbphilharmonie, den Münchner Herkulessaal, die Carnegie Hall in New York, die Londoner Wigmore Hall, zu Radio France in Paris (https://borisgiltburg.com/videos/#Paris_Recital), ins Concertgebouw Amsterdam, ins Wiener Konzerthaus und in die Tonhalle Zürich. Festivals wie das Schleswig-Holstein Musik Festival, das Rheingau Musik Festival, der Heidelberger Frühling, die Ludwigsburger Schlossfestspiele, die Schwetzinger Festspiele, das Klavier-Festival Ruhr, das Klavierfestival Piano aux Jacobins, das New Zealand Piano Festival oder das Cheltenham Festival luden ihn ebenfalls ein.

Boris Giltburg wurde vor seinem Erfolg beim Königin-Elisabeth-Wettbewerb in Brüssel bereits bei anderen internationalen Wettbewerben mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter der Wettbewerb in Santander, wo er 2002 für seine Interpretation von Bartóks drittem Klavierkonzert mit dem London Symphony Orchestra unter Rafael Frühbeck de Burgos den ersten Preis sowie den Premio de público Sony gewann. Beim Arthur Rubinstein Klavierwettbewerb 2011 in Tel Aviv belegte er den zweiten Platz und erhielt den Sonderpreis für die beste Interpretation eines klassischen Konzerts mit Beethovens zweitem Klavierkonzert.

Boris Giltburg arbeitet exklusiv mit dem Label Naxos zusammen. Zuletzt erschienen dort hochgelobte Einspielungen von Rachmaninows zweitem und drittem Klavierkonzert mit dem Royal Scottish National Orchestra unter Carlos Miguel Prieto. Dazu Attila Csampai in Crescendo: "...ein wahrer Magier." Zuvor kamen Aufnahmen beider Klavierkonzerte von Schostakowitsch mit dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra unter Vasily Petrenko heraus. 2015 erschienen zwei CD's mit Werken Schumanns und Beethovens. Zur Schumann-CD schrieb das Fono Forum: "Diese neue Schumann-Aufnahme zeigt einen Künstler, dessen Interpretationen im Vergleich mit Größen wie Vladimir Ashkenazy und Claudia Arrau bestehen können." Weiter: "Respekt schlägt zeitweise um in Bewunderung." 2013 wurde bei Orchid Classics eine CD mit Sonaten von Grieg, Liszt und Rachmaninow veröffentlicht. 2012 erschien, ebenfalls bei Orchid Classics, CD mit den „Kriegs-Sonaten“ von Prokofiew. Bereits 2006 erschien bei EMI Classics seine Debüt-CD, die Werke von Mussorgsky, Prokofiew und Skriabin enthält.

Boris Giltburg schreibt regelmäßig über Musik, nachzulesen unter http://borisgiltburg.com/CMFA/.

Weitere Informationen gibt es unter http://borisgiltburg.com/. 

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