Albrecht Mayer mit Gabriel Schwabe und Vital Frey

"Klänge voller Anmut und Poesie...": Albrecht Mayer mit Gabriel Schwabe und Vital Frey in Berlin und Frankfurt

12.01.2015 , Albrecht Mayer

Am 14. und 16. Januar spielte er Werke von Bach, Marcello und Schneider. 

Albrecht Mayers Auftritte im Konzerthaus Berlin und in der Alten Oper Frankfurt führten ihn wieder mit Gabriel Schwabe (Violoncello) und Vital Frey (Cembalo) zusammen. Auf dem Programm standen zwei Triosonaten Bachs (BWV 527 und 528), dessen g-Moll-Gambensonate (BWV 1029), Marcellos Oboenkonzert d-Moll, Brittens erste Suite für Violoncello solo (op. 72) sowie Enjott Schneiders Concerto "Bach-Metamorphosen".

In der Berliner Morgenpost kommentierte Felix Stephan am 17. Januar: "Es gibt viele Weltklasse-Bläser in Reihen der Berliner Philharmoniker. Aber nur einen Albrecht Mayer. Hypnotische, schier süchtig machende Kantilenen entweichen seiner Oboe. Klänge voller Anmut und Poesie, Intimität und Himmelsnähe. Auch als reisender Solist wandelt Albrecht Mayer schon seit Jahren auf Erfolgspuren. Flankiert von einer unaufhörlich wachsenden Fangemeinde. Kein Wunder also, dass nun ein vermeintlich kleiner Kammermusika-Abend des Staroboisten zum feierlichen Massenereignis gerät. Dicht gedrängt wartet das Publikum im Konzerthaus auf seine jungen Begleiter.

(...) Bach steht an diesem Abend im mehrfachen Mittelpunkt. Als Komponist, als Bearbeiter und als Inspirationsquelle gemäßigter Moderne. 

(...) Auch Cellist Gabriel Schwabe gelingen in der zweiten Konzerthälfte herausragende Momente. Anrührend ehrlich klingt seine Version von Benjamin Brittens erster Solosuite op. 72. Schwabe scheint alles andere als ein Showmensch zu sein. Überschäumende Leidenschaften liegen ihm fern. Stattdessen senkt er sich tief in Brittens Meisterwerk. Großer Jubel danach."