Cédric Tiberghien

"Das Publikum war hingerissen": Cédric Tiberghien gastierte beim "Internationalen Beethovenfest Bonn"

Für "Harmonia Mundi France" hat Cédric Tiberghien vor drei Jahren ein vielbeachtetes Beethoven-Album vorgelegt, auf dem er sich ganz auf einige Variations-Werke des Komponisten konzentrierte; neben bekannteren, wie den "Eroica-Variationen", auch kleineren, sehr selten zu hörenden Stücken.

Bei seinem Recital am 21. September 2007 im Rahmen des "Internationalen Beethovenfestes Bonn" führte Tiberghien in der Troisdorfer "Burg Wissem" nicht nur eine Auswahl aus besagter CD vor, sondern widmet sich darüber hinaus auch zwei Sonaten: der in Es-Dur, op. 81a ("Les Adieux") sowie der in A-Dur, op. 101.

Im "General-Anzeiger Bonn" schrieb Barbara Pikullik am 24. September 2007 dazu: "Es war ein apartes Programm: Zwei reißerische Bravourstücke auf der einen Seite und zwei kompositorisch gekonnt gearbeitete Zyklen auf der anderen Seite. Tiberghien stellte die Unterschiedlichkeit gekonnt heraus - mit Schwung und großem Wurf legte er die beiden englisch inspirierten Werke hin, während er jeder einzelnen Variation aus op. 34 und 35 ihren eigenen Charakter einhauchte. Die vier Zyklen hat Tiberghien bei Harmonia Mundi France eingespielt. In den Sonaten op. 81a ("Les Adieux") und op. 101 stützt ihn die genaue Vorstellung von dem, was er gerade tut - auch in rasendem Tempo. Und er greift auf ein großartiges pianistisches Rüstzeug zurück - in klanglicher und technischer Hinsicht. Das Publikum war hingerissen."


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