Alban Gerhardt am 15.3.09 in der Bonner "Beethovenhalle"

"...intensiv und beseelt": Alban Gerhardt gastierte in Bonn

Am 15. März 2009 spielte Alban Gerhardt erstmals mit dem Beethoven Orchester Bonn. Unter Leitung von Stefan Blunier führte er in der „Beethovenhalle“ Elgars Cellokonzert auf.

Ulrich Buhmann schrieb dazu am 17. März 2009 im Bonner „Generalanzeiger“: „Wie das ideale Zusammenspiel von Solist, Orchester und Dirigent ausschauen kann, hatte man in Elgars Cellokonzert genießen dürfen: Alban Gerhardt, das Beethoven Orchester und Generalmusikdirektor Stefan Blunier - ein perfektes Trio. (…) Das Herzstück des Abends, Elgars Cellokonzert, konnte in der Tat ans Herz gehen. Alban Gerhardt fand bewegenden Ton für dieses Stück voller Melancholie, mit dem Elgar seinen Abschied von der kompositorischen Bühne zu beschließen scheint. Gerhardt spielt mit ungemein großer rhetorischer Eindringlichkeit, intensiv und beseelt in der Tongebung, zugleich auch zu einem ganz fragilen Klang fähig (das Orchester frappierte mit auserlesenem Pianissimo). So beglaubigt man, was Elgar selbst von seinem Konzert hielt: "Ein wirklich großes Werk". Auch der Zugaben-Teil an diesem Abend hatte es in sich. Alban Gerhardt schuf mit einem Bach-Präludium schöne Momente der Meditation."

Felicitas Zink ergänzte am 18. März 2009 in der "Bonner Rundschau": "Bestimmte Solowerke sind durch kongeniale Interpretationen mit einem bestimmtem Künstler verbunden. So auch Edward Elgars virtuoses und mitunter schwermütig anmutendes Cellokonzert, das besonders mit der im Jahre 1987 verstorbenen englischen Cellistin Jacqueline du Pré verbunden bleibt. In Bonn durfte man den Ausnahmecellisten Alban Gerhardt als Solisten erleben. Er führte brillante Virtuosität auf seinem in zahlreichen Klangfacetten leutenden Instrument vor."




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