Evgenia Rubinova

"Zauberin am Klavier": Evgenia Rubinova gastierte in Mönchengladbach und Krefeld

Mit den Niederrheinischen Sinfonikern unter Leitung von Ronald Zollmann führte Evgenia Rubinova Prokofiews drittes Klavierkonzert auf: am 29. Juni 2010 in Krefeld ("Seidenweberhaus"), am 30. Juni und 1. Juli in Mönchengladbach ("Theater im Nordpak" und "Kaiser-Friedrich-Halle") sowie am 2. Juli nochmals in Krefeld ("Seidenweberhaus").

Unter der Überschrift "Zauberin am Klavier" war am 1. Juli 2010 in der "Rheinischen Post" im Artikel von Heide Oehmen zu lesen: "...doch da gab es noch einen zweiten Star: die Pianistin Evgenia Rubinova. Die schon lange in Deutschland lebende bildhübsche Russin, die auf ehrenvolle Preise und bereits internationales Renommee verweisen kann, zeigte sich als bemerkenswerte Klavierzauberin. Ihre Technik ist von faszinierender Elleganz, selbst kräfteraubende Passagen bewältigt sie trotz der durchaus vorhandenen Klangintensität mit scheinbarer Leichtigkeit. Traumwandlerisch sicher und dank der lupenreinen Koordination des Dirigenten genauestens mit dem Orchester im Einklang, meisterte Rubinova die zuweilen verwirrenden Stimmungskontraste (...) mit Elan und voller Einfühlungsvermögen. Dem Jubel von Publikum und Orchester entsprach die Pianistin mit einer poetisch zelebrierten Zugabe."

Und in der "Westdeutschen Zeitung" schrieb Gabriele M. Knoll am gleichen Tag: "Für Evgenia Rubinova, die junge in Frankfurt lebende Pianistin, ist das Klavierkonzert ihres Landsmannes eine Herausforderung, die sie mit beeindruckender Leichtigkeit meistert. Das Zusammenspiel mit den Sinfonikern schafft ein Hörgenuss der Spitzenklasse. Das Publikum ist begeistert und erklatscht sich als Zugabe ein Kontrast zum gerade Gehörten: ein Gondellied von Mendelssohn Bartholdy, ein leises, lyrisches Stück, großartig interpretiert." 

In der "Rheinischen Post" (Ausgabe Mönchengladbach) merkte Armin Kaumanns am 2. Juli 2010 an: "Zu Prokofjews verteufelt schwierigem wie schönem 3. Klavierkonzert trat die russische Pianistin Evgenia Rubinova im leuchtendroten schulterfreien Abendkleid an, und man mochte sich nicht ausmalen, welche Temperaturen sich in ihrem Umfeld entwickelten. Der russische Komponist hat eine derartige Fülle von Höchstschwierigkeiten in sein vor Energie berstendes Werk eingebaut, dass man aus dem Staunen nicht herauskommt: Unentwegt überholen sich die beiden Hände gegenseitig, Kraft und Delikatesse sind ebenso gefragt wie brillante Geläufigkeit und Schwelgen in üppigem Klangrausch. Man wundert sich nicht, dass Evgenia Rubinova international Karriere macht."

Schließlich kommentierte die "Westdeutsche Zeitung" (Ausgabe Mönchengladbach) am gleichern Tag: "Mit einer spielerischen Leichtigkeit und einem Hang zur Poesie präsentierte im Anschluss Evgenia Rubinova Prokofjews Klavierkonzert in C-Dur. Die 1977 in Taschkent geborene und nun in Frankfurt lebende Pianistin durchdrang mit exzellenten Abstufungen im Anschlag das heitere, brillante Werk und steigerte ihr technisch präzises wie anmutiges Tastenspiel bis zum fulminanten Finale: Stürmischen Applaus erntete die hervorragende Interpretin, bei der Virtuosität, Innerlichkeit wie auch Kraft und Anmut Hand in Hand gehen."   

    


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