Arabella Steinbacher im Wiener Musikverein

"Eine Demonstration souveränen geigerischen Könnens": Arabella Steinbacher gastierte in Wien

Nach ihrem Moskauer Gastspiel trat Arabella Steinbacher am 25. September 2011 erneut mit dem Taschaikowsky Symphony Orchestra unter Vladimir Fedoseyev auf: Diesmal spielte sie Tschaikowskys Violinkonzert im Wiener "Musikverein".

"Die Presse" berichtete am 27. September 2011: "Großer, romantischer, aber nie falsch süßlicher Tschaikowsky-Ton begleitete so die Solistin durch das Violinkonzert. Die 1981 in München geborene Arabella Steinbacher erstaunte dabei, technisch sicher, mit mächtig sonoren Tönen, die sie ihrer Stradivari entlockte und blieb auch bis in höchste Höhen blitzsauber und klangschön. Eine Demonstration souveränen geigerischen Könnens, das sie mit 'Rezitativ und Scherzo' von Kreisler als Zugabe noch unterstrich."   

Und "Der Standard" bemerkte am gleichen Tag: "Arabella Steinbacher hingegen, begleitet vom etwas routiniert, aber immerhin kollegial klingenden Tschaikowsky-Symphonieorchester Moskau unter der Leitung von Vladimir Fedosejev, entgeht mit lockerer Virtuosität jedweder interpretatorischen Gefahr. Die Kantilenen legt sie mitunter kühl an, stattet die längeren Töne der Phrasen nur an deren Enden mit ein wenig Vibrato aus. Auf der anderen Seite steht bei ihr jedoch jene zupackende Attacke, mit der sie besonders die tänzerisch-derben Passagen fulminant mit Ausdruck aufzuladen versteht. Das ergibt eine ungemein vitale, analytisch durchdachte Interpretation, der jedoch keine wesentliche Emotion zu entgehen scheint."


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