Evgenia Rubinova ohne Schuhe

"...technisch perfekt, musikalisch facettenreich" - Evgenia Rubinova debütierte in der Alten Oper

Am 22. und 23. April 2007 trat die Pianistin erstmals im großen Saal des Hauses auf. Mit dem Frankfurter Museumsorchester unter James Gaffigan spielte sie das dritte Klavierkonzert von Beethoven. Publikum und Presse reagierten begeistert!

In der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" schrieb Harald Budweg unter der Überschrift "Dynamisch und erfrischend" am 23.4.: "Evgenia Rubinova, Absolventin der Meisterklasse von Lew Natochenny und Gewinnerin der Silbermedaille beim internationalen Klavierwettbwerb in Leeds, gelang eine technisch perfekte, musikalisch facettenreiche, dynamisch spannungsvolle Interpretation des Konzerts. Die erzielte Plastizität der Themencharaktere beeindruckte in allen Sätzen. Der herzliche Beifall inspirierte die Künstlerin zu einer kleinen Chopin-Zugabe. Die Besucher des Montagskonzerts können sich auf einen uneingeschränkt genussreichen, musikalisch hochkarätigen Abend freuen."


Am 24.4. schrieb Midou Grossmann auf "Klassik.com": "Interessantes Konzert in der Alten Oper Frankfurt! Die junge Pianistin Evgenia Rubinova stellt sich dem Publikum mit Beethovens Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll vor. Die aus Taschkent stammende Künstlerin lebt seit 2000 in der Stadt am Main. Nach einem erfolgreichen Abschluss an der berühmten Moskauer Gnessin-Musikschule studierte sie in der Meisterklasse von Lev Natochenny in Frankfurt. (...) Beethovens c-Moll-Konzert bewegt sich noch auf den musikalischen Spuren von Mozart und doch hat der Komponist in der Entstehungszeit (Uraufführung 15. April 1803) sein musikalisches Potential erkannt und bringt diese erneuernde Kraft in der ‚mittleren Schaffensphase’ nun voll zum Einsatz. Evgenia Rubinova zeigt eine erstaunliche Reife und Bestimmtheit in ihrem Spiel. Mit einem Höchstmaß an geistiger und technischer Disziplin, mit einem kraftvollen Anschlag dominiert sie das Musizieren. Gleichzeitig beeindruckt ihr perlendes Spiel mit einem so selten zu hörenden Schwingen der Töne. Die nuancenreiche Virtuosität und die tief empfundene Emotionalität der jungen Frau, die weit gespannten Bögen des Largos, bezaubern den Hörer ohne falsche Sentimentalität. Da ist eine wissende Künstlerin am Werk, die man weiterhin beachten sollte."
 

In der "Frankfurter Neuen Presse" war am 25.4. unter der Überschrift "Wunderbar glizerten die Läufe" zu lesen:
"Evgenia Rubinova ist fraglos der temperamentvollste Partner im Konzert, mit einer enormen Fingerfertigkeit ausgestattet, mit Kraft und sehr viel Sensibilität. Sie begeistert sich an der Musik, lässt die Arme hochfliegen, wenn sie den klanglich markanten Absprung braucht, die Hände niederhämmern, wenn es ans Ganze geht. Sie bringt glitzernde Läufe hervor, ein starkes Gespür für das Wichtige und die Nebensächlichkeiten gibt zur Komposition die richtigen Gedanken ein. Sie musizierte Beethovens drittes Klavierkonzert, und wenn sie ein Solo hatte, spürte man die ganze Energie. Kadenzen etwa öffneten alle Facetten des Werks, die wunderschöne thematische Largo-Einleitung kam voller Geduld, fein akzentuiert. (...) Evgenia Rubinova hat ein Chopin-Prélude zugegeben: das war ihre große genutzte Gelegenheit zur Virtuosität."

Am 16. Juni 2007 wird Evgenia Rubinova übrigens noch einmal mit dem Frankfurter Museumsorchester Beethovens drittes Klavierkonzert aufführen, diesmal im Rahmen der "Weilburger Schlosskonzerte" unter Leitung seines Chefdirigenten, Paolo Carignani. Weitere Informationen unter www.weilburger-schlosskonzerte.de.    
 

 

 




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