Steven Osborne spielt am 24.8.07 Brittens Klavierkonzert in Krefeld

"...atemberaubende Virtuosität und pianistische Eleganz": Steven Osborne gastierte in Krefeld und Mönchengladbach

Steven Osborne hat in den vergangenen Jahren für sein britisches Label "Hyperion" eine spannende Diskografie vorgelegt: Dabei widmete er sich u.a. Werken von Messiaen, Liszt, Alkan und Debussy. Demnächst erscheinen sämtliche Werke für Klavier solo sowie alle konzertanten Stücke von Sir Michael Tippett, und darüber hinaus befindet sich eine Gesamteinspielung der Schubert-Sonaten in Vorbereitung! Davor aber wird er sämtliche Werke für Klavier und Orchester von Benjamin Britten mit dem BBC Scottish Symphony Orchestra unter Ilan Volkow aufnehmen.

Gewissermaßen als Vorbereitung dazu dienten ihm die insgesamt vier Auftritte in Krefeld und Mönchengladbach: Brittens Klavierkonzert spielte er am 21. August 2007 in Krefeld (Seidenweberhaus), am 22. August in Mönchengladbach (Theater Mönchengladbach), am 23. August wieder in Mönchengladbach (Kaiser-Friedrich-Halle) sowie am 24. August nochmal in Krefeld (Seidenweberhaus). Begleitet wurde er von den Niederrheinischen Sinfonikern unter Chefdirigent Graham Jackson.

In der "Rheinischen Post" schrieb Heide Oehmen am 23. August 2007 darüber: "Mit großem Applaus von Orchestermusikern und Publikum wurde der Solist beim ersten Sinfoniekonzert der Saison gefeiert. Steven Osborne hatte gerade mit atemberaubender Virtuosität und pianistischer Eleganz ein Frühwerk Benjamin Brittens, das Klavierkonzert op. 13, den staunenden Zuhören vorgestellt. Als dann der 36-jährige Schotte in der heiß erbetenen Zugabe seiner zweiten Liebe, dem Jazz, mit gleicher Kompetenz frönte, kannte der Jubel im Seidenweberhaus keine Grenzen."

Am 24. August 2007 merkte Petra Riederer-Sitte in der "Westdeutschen Zeitung" an: "Gestützt auf sein überragendes Talent, widerstand Osborne der Versuchung, das Stück als intellektuelle "Tour de force" vorzuführen.  Vielmehr gelang es dem 36-Jährigen vorbildlich, im erfrischend unprätentiösen und direkten Dialog mit dem hoch konzentriert spielenden Orchester eine immense Spannung zwischen den vier Sätzen aufzubauen und dabei die einzigartige Britten'sche Musikalität farbig, glänzend und effektvoll zu zeigen. Dem donnernden Marsch im Finale folgte donnernder Applaus vom faszinierten Publikum."   

        


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