Diana Tishchenko

Violine

Diana Tishchenko gilt als eine der aufregendsten Nachwuchskünstlerinnen der letzten Jahre. 2018 gewann sie beim berühmten internationalen Long-Thibaud-Crespin-Wettbewerb in Paris den "Grand Prix Jacques Thibaud" und erhielt einen Vertrag bei Warner Classics & Erato. Ihr Debüt-Album "Strangers in PARadISe" wurde im Herbst 2019 veröffentlicht.

Im Rahmen der "Rising-Stars"-Serie der European Concert Hall Organisation tritt sie in der Saison 2022/23 in 20 großen Konzertsälen Europas auf, darunter die Elbphilharmonie Hamburg, die Kölner Philharmonie, das Festspielhaus Baden-Baden, das Wiener Konzerthaus, die Philharmonie in Paris und das Concertgebouw Amsterdam.

Diana Tishchenko gastiert bei bedeutenden Festspielen, darunter das Rheingau Musik Festival, das Schleswig-Holstein Musik Festival, der Heidelberger Frühling, die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, das Verbier Festival und La Folle Journée de Nantes, bei dem ihr Auftritt im Rahmen des Abschlusskonzerts 2019 vor einem Millionenpublikum weltweit im Fernsehen übertragen wurde.

Diana Tishchenkos intensive Auseinandersetzung mit der Musik des Barock spiegelt sich u.a. wieder in einer längerfristig angelegten Zusammenarbeit mit den Berliner Barock Solisten, einem Ensemble der Berliner Philharmoniker, die ihren Ausgangspunkt im Rahmen eines Konzertes in der Staatsoper Berlin im Dezember 2022 findet. Ihr Interesse für zeitgenössisches Repertoire und solches der Moderne führt sie beispielsweise zusammen mit dem Lemanic Modern Ensemble unter Leitung von Pierre Bleuse, mit dem sie 2022 im Pariser „Maison de la Radio et de la Musique“ auftrat.

Vertretung in Deutschland

Videos

  1. Diana Tishchenko: Trailer zu "Strangers in PARadISe"
  2. Diana Tishchenko: Trailer zum Debüt beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin
  3. Diana Tishchenko: Tschaikowsky: Violinkonzert D-Dur op. 35 (ab 28:30`)

Biografie

Diana Tishchenko gilt als eine der aufregendsten Nachwuchskünstlerinnen der letzten Jahre. 2018 gewann sie beim berühmten internationalen Long-Thibaud-Crespin-Wettbewerb den Grand Prix Jacques Thibaud und erhielt einen Vertrag bei Warner Classics & Erato. Ihr Debütalbum „Strangers in PARadISe“ wurde im Herbst 2019 veröffentlicht. Die Fachzeitschrift The Strad rühmte ihre »Fähigkeit, das Publikum mit ihrer imposanten Haltung und starken Persönlichkeit zu fesseln«.

Im Rahmen der „Rising-Stars“-Serie der European Concert Hall Organisation (ECHO) tritt Diana Tishchenko in der Saison 2022/23 in zahlreichen großen Konzertsälen Europas auf, darunter die Elbphilharmonie Hamburg, die Kölner Philharmonie, das Festspielhaus Baden-Baden, das Konzerthaus Dortmund, die Philharmonie in Paris, das Barbican in London und das Concertgebouw Amsterdam.

Zu den Orchestern, mit denen Diana Tishchenko zuletzt auftrat, zählen u.a. das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin, das Münchener Kammerorchester, das Tonkünstler-Orchester, das Orchestre national d’Île-de-France, das Orchestre Philharmonique de Strasbourg, das Orchestre national de Metz und das Orchestre national des Pays de la Loire. Dabei arbeitete sie mit Dirigenten wie Lahav Shani, Joshua Weilerstein und Lionel Bringuier.

Für ihr Debüt mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin in der Berliner Philharmonie fand Der Tagesspiegel begeisterte Worte: »[Diana Tishchenko] überzeugt bereits in den ersten Takten von Dmitri Schostakowitschs Violinkonzert Nr. 1. (…) Mit einem Ton unablässiger, nuancenreicher Intensität öffnet sie den Blick auf das innere Drama dieses Stücks. (…) Schlichtweg genial!«

Diana Tishchenko gastiert bei bedeutenden Festspielen, darunter das Rheingau Musik Festival, das Schleswig-Holstein Musik Festival, der Heidelberger Frühling, die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, das Verbier Festival und La Folle Journée de Nantes, bei dem ihr Auftritt im Rahmen des Abschlusskonzerts 2019 vor einem Millionenpublikum weltweit im Fernsehen übertragen wurde.

2018 war für sie ein bedeutungsvolles Jahr mit wichtigen Höhepunkten: Im November 2018 gewann sie beim berühmten internationalen Long-Thibaud-Crespin-Wettbewerb unter dem Jury-Vorsitz von Renaud Capuçon den „Grand Prix Jacques Thibaud“ und erhielt einen Vertrag bei Warner Classics & Erato; ihr Debütalbum Strangers in PARadISe wurde im Herbst 2019 bei Warner Classics veröffentlicht und von der Kritik hoch gelobt.

Im Juli 2018 wurde sie an die Verbier Festival Academy eingeladen, wo sie Mozarts Violinkonzert Nr. 3 mit dem Verbier Festival Chamber Orchestra spielte und an Unterricht und Meisterklassen von GáborTakács-Nagy, Mihaela Martin, András Keller und Pinchas Zukerman teilnahm.

Diana Tishchenkos intensive Auseinandersetzung mit der Musik des Barock spiegelt sich u.a. wieder in einer längerfristig angelegten Zusammenarbeit mit den Berliner Barock Solisten, einem Ensemble der Berliner Philharmoniker, die ihren Ausgangspunkt im Rahmen eines Konzertes in der Staatsoper Berlin im Dezember 2022 findet. Ihr Interesse für zeitgenössisches Repertoire und solches der Moderne führt sie beispielsweise zusammen mit dem Lemanic Modern Ensemble unter Leitung von Pierre Bleuse, mit dem sie 2022 im Pariser „Maison de la Radio et de la Musique“ auftrat.

Diana Tishchenko war schon immer eine begeisterte Kammermusikerin. Im Mai 2018 wurde sie ausgewählt, bei »Chamber Music Connects the World« mitzuwirken, der renommierten Kammermusik-Biennale der Kronberg Academy, wo sie Kammermusik mit Künstlern wie Gidon Kremer, Steven Isserlis und Christian Tetzlaff spielte. Zu ihren weiteren regelmäßigen kammermusikalischen Partnern zählen Albrecht Mayer, Paul Meyer, José Gallardo, Julien Quentin, Zoltán Fejérvari und Fabian Müller.

Diana Tishchenko ist Preisträgerin vieler internationaler Wettbewerbe, darunter der Shanghai Isaac Stern International Violin Competition 2018, der erste Preis beim Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerb 2017 in Berlin, der erste Preis beim Lyon International Chamber Music Competition 2014 (in der Kategorie Violine-Klavier-Duo) sowie Preise beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD und beim Internationalen Dawid-Oistrakh-Wettbewerb in Moskau.

Diana Tishchenko wurde 1990 auf der Krim (Ukraine) geboren und begann als Sechsjährige mit dem Geigenspiel. Später studierte sie bei Tamara Mukhina an der Lysenko Spezialmusikschule in Kiew und bei Ulf Wallin an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin. Mit 18 wurde sie Mitglied des Gustav Mahler Jugendorchesters und dann die jüngste Konzertmeisterin in dessen Geschichte. Sie arbeitete dort mit Sir Colin Davis, Franz Welser-Möst, Herbert Blomstedt, Sir Antonio Pappano und Daniele Gatti zusammen und trat in den renommiertesten Konzertsälen Europas auf. Während ihres Studiums in Berlin war sie Assistentin bei Professor Ulf Wallin und später Lehrbeauftragte. Im Rahmen ihres Konzertexamens spielte sie Prokofjews Violinkonzert Nr. 2 im Konzerthaus Berlin unter der Leitung von Lahav Shani. Weitere musikalische Inspiration erhielt sie durch Boris Kuschnir, Ferenc Rados, Rita Wagner, Saschko Gawriloff, Steven Isserlis und Sir András Schiff.

Seit 2022 ist Diana Tishchenko Künstlerische Leiterin der Kammermusikreihe „Resonanzen“ im Stadtmuseum Siegburg, dem Geburtshaus Engelbert Humperdincks.

Sie spielt eine Geige von Carlo Bergonzi, die 1715 gebaut wurde.