Victor Julien-Laferrière

Violoncello

Victor Julien-Laferrière zählt zu den international gefragtesten Cellisten der jungen Generation. Große Aufmerksamkeit erregte er, als er 2017 den 1. Preis beim Königin-Elisabeth-Wettbewerb in Brüssel errang. Der traditionsreiche Wettbewerb war erstmals für Violoncello ausgeschrieben, und zur hochkarätigen Jury zählten bei großer medialer Präsenz u.a. Truls Mørk, Gautier Capuçon, Mischa Maisky, Natalia Gutman, David Geringas, Gary Hoffman und Pieter Wispelwey. Inzwischen debütierte er u.a. beim Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam unter Leitung von Valery Gergiev.

Vertretung in Deutschland

Videos

  1. Victor Julien-Laferrière: Haydn: Cellokonzert Nr. 2 in D-Dur Hob. VIIb:2
  2. Victor Julien-Laferrière: Bach: Cellosuite Nr. 1 G-Dur BWV 1007

Biografie

Victor Julien-Laferrière zählt zu den international gefragtesten Cellisten der jungen Generation. Große Aufmerksamkeit erregte er, als er 2017 den 1. Preis beim Königin-Elisabeth-Wettbewerb in Brüssel errang. Der traditionsreiche Wettbewerb war erstmals für Violoncello ausgeschrieben, und zur hochkarätigen Jury zählten bei großer medialer Präsenz u.a. Truls Mørk, Gautier Capuçon, Mischa Maisky, Natalia Gutman, David Geringas, Gary Hoffman und Pieter Wispelwey.

2018 wurde Victor Julien-Laferrière zudem bei den prestigeträchtigen „Victoires de la Musique“ in Paris im Rahmen einer live ausgestrahlten Fernsehgala als „Instrumentalist des Jahres“ ausgezeichnet.

Seit diesen Erfolgen entwickelt sich seine Konzerttätigkeit auf hohem Niveau, und in der Zwischenzeit debütierte er bei zahlreichen internationalen Spitzenorchestern, darunter das Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam unter Leitung von Valery Gergiev und das Orchestre National de France unter Leitung von Emmanuel Krivine.

1990 geboren, erhielt Victor Julien-Laferrière ersten Violoncello-Unterricht bei René Benedetti. Studien folgten bei Roland Pidoux in Paris, bei Heinrich Schiff in Wien und bei Clemens Hagen in Salzburg. Von 2005 bis 2011 war er darüber hinaus Stipendiat an der „Seiji Ozawa International Music Academy“ in der Schweiz.

Aktuelle Engagements beinhalten Konzerte mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France, dem Orchestre National d’Ile de France, dem Orchestre de Chambre de Paris, dem Orchestre National de Lille, dem Orchestre National de Belgique, dem Brussels Philharmonic und dem Nederlands Philharmonic Orchestra, dem Orchestre de Chambre de Lausanne, RTÉ National Symphony Orchestra in Dublin sowie mit dem Orchester Il Pomeriggi Musicali in Mailand.

Im Bereich der Kammermusik tritt er u.a. im Concertgebouw Amsterdam, im Théâtre des Champs Elysées in Paris, im Palais des Beaux-Arts und Flagey in Brüssel und im KKL in Luzern auf. 2019 gab er sein Debüt beim Rheingau Musik Festival.

Victor Julien-Laferrière nahm mehrere CD’s beim Label „Mirare“ auf. Zuletzt erschien dort im Zusammenspiel mit Adam Laloum eine Aufnahme mit Sonaten von Brahms, Franck und Debussy. Dafür wurde das Duo 2017 mit einem „Diapason d’or of the Year” ausgezeichnet.